Urkunde Lütolds von Regensberg

Urkunde Lütolds von Regensberg vom 29. Mai 1285.
KAE, K.P.1.

Die besiegelte Urkunde besteht aus einem 9 x 17 cm grossen Pergamentstück. Das Rundsiegel zeigt das Wappen der Herren von Regensberg (Wappensiegel): ein Schild mit Balken über drei Pfählen. Die Umschrift lautet: S[igillum] LVTOLDI IVNIORIS D[omi]NI DE REGENSPERC.

Der Aussteller der Urkunde wird in älteren Quelleneditionen als Lütold VIII., in der neueren Literatur als Lütold I. von Neu-Regensberg (um 1260 – etwa 1326) bezeichnet. Er soll sich im Kreise Johannes Hadlaubs und Rüdiger Manesses bewegen und ein Freund des Minnegesangs sein. Lütold I. steht im Rufe, die Verwaltung seiner Güter zu vernachlässigen. Gesichert scheint, dass er zahlreiche seiner Besitzungen und 1317 gar sein Wappenkleinod (Helmschmuck über dem Wappen), ein Brackenhaupt (Jagdhund), verkauft.

Transkribiere den Urkundentext, schreibe Orts- und Eigennamen gross und beachte die Zeilenumbrüche. Setze die teilweise fehlenden i-Punkte und den accent circonflexe als Dehnungszeichen. Die diakritischen Zeichen über dem u werden als Umlaut ü transkribiert.
Bei Unklarheiten benütze die Transkriptionstipps.