Ad fontes ist öffentlich zugänglich. Du kannst Dich mit frei gewähltem Benutzernamen und Passwort oder (als Angehöriger einer Schweizer Hochschule) via AAI anmelden. Warum anmelden?

Ad fontes
Eine Einführung in den Umgang mit Quellen im Archiv

Ad fontes ist ein Lernangebot der Universität Zürich für alle, die mit historischen Materialien arbeiten. Es richtet sich nicht nur an Studierende der Geschichtswissenschaft und anderer historisch arbeitender Fächer, sondern auch an interessierte Laien und Experten. In der Einführung erfährst Du, was du in Ad fontes lernen kannst.

Aktuell befinden wir uns im Beta-Test und freuen uns über kritische Rückmeldungen: adfontes@hist.uzh.ch

Ad fontes entstand in Kooperation mit dem Stiftsarchiv Einsiedeln, den Staatsarchiven Aargau und Zürich und dem Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Der Ad fontes-Förderverein
unterstützt Ad fontes finanziell
und ideell.

Neu in Ad fontes

Drei neue Transkriptionsübungen aus dem frühneuzeitlichen Finnland wurden auf Ad Fontes hinzugefügt. Es handelt sich um den Bericht eines lapländischen Vogts aus dem Jahr 1545, Gerichtsakten von der Pielsjärvi- und Liperi-Wintersitzung vom 20. bis 23. Februar 1685 und einen Brief an den Turkuer Seekapitän Petter Claesson vom 17. Juni 1776.

Alle Transkriptionen wurden in (frühneuzeitlichem) Schwedisch verfasst, Einleitungen und Erklärungen sowie weitere Informationen sind auf Englisch verfügbar. Das neu erstellte Ad Fontes-Profil "Finnland" erlaubt es, nur die für diese Übung relevanten Seiten anzuzeigen und alle anderen auszublenden, um die Navigation zu erleichtern.

Das neue Modul wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Kimmo Katajala, Universität Ostfinnland, entwickelt. Dokumente und Bilder wurden vom finnischen Nationalarchiv zur Verfügung gestellt.

Unser neues globales Geschichtsmodul "Isaak Iselin in Hawai'i, 1807" folgt einem Basler Kaufmannsaufenthalt in Hawai'i nur dreißig Jahre nach der Ankunft der Europäer auf den Inseln. Obwohl Isaak Iselin-Roulet (1784-1841) einen überarbeiteten Bericht über seine Weltumseglung veröffentlichte, stellt das Modul sowohl Iselins ursprüngliches handschriftliches Tagebuch als auch Briefe an seinen Bruder vor. Diese wertvollen, seltenen Quellen stammen aus dem Privatarchiv Iselin in Basel, dessen Unterstützung wir herzlich verdanken. Wie in anderen Ad fontes Modulen bieten diese Texte den Benutzenden Transkriptionsübungen (hier zum ersten Mal unter Verwendung englischsprachiger Quellen); andere Übungen stellen sowohl die Forschung in Privatarchiven als auch die Art und Weise der Lektüre pazifischer Begegnungen aus einer globalen Geschichtsperspektive vor. "Isaak Iselin in Hawai'i" ist das Ergebnis einer Forschungskooperation zwischen David Hänggi-Aragai M.A. und Prof. Dr. Martin Dusinberre (UZH).

Ad fontes erhält einen weiteren Schwerpunkt: Numismatik, die wissenschaftliche Beschäftigung mit Geld und seiner Geschichte, ist neu in Form von Trainings, einer Archivübung und einer Vielzahl von Tutoriums- und Ressourcenseiten erlern- und erlebbar.

Das Numismatik-Modul wurde in enger Kooperation mit und Dank immensem Aufwand vom Münzkabinett Winterthur (Brigitte Weber und Benedikt Zäch) geplant und erstellt. Die technische Umsetzung erfolgte mit Hilfe des Fördervereins «Ad fontes».

Die Archivübung zeigt, wie mit einem Münzfund umgegangen wird. In den Trainings kann die Beschreibung von Abnutzung und Korrosion eingeübt werden. Umfangreiche Ressourcen und Tutorien ergänzen den Schwerpunkt zur Numismatik.

Ebenfalls neu ist das Profil „Numismatik“, welches erlaubt, nur die Seiten mit Bezug zu Münzen anzuzeigen.