Frühneuzeitliche Quellen aus dem Staatsarchiv Zürich

Die «Leichtfertigkeit» einer Köchin

«Blaues Register», Band 23.2, S. 265: Transkription und neuhochdeutsche Übersetzung der «Leichtfertigkeiten» der Klasse 2 aus dem Jahr 1668

Liebesgeschichten aus dem Jahr 1668: Der Blick ins «Blaue Register» – Ergebnis

An Orten, Vergehen und Personen werden explizit «Zürich», «Mörschwil» und «Wirtshaus», «Beischlaf» und «Ehebruch», «Köchin» und «Pfarrer» genannt.

Vielleicht gehst Du davon aus, dass mit «Beischlaf» auch «Geschlechtsverkehr» und «Bett» gemeint sind. «Beischlaf» hat zwar laut dem Grimmschen Wörterbuch schon früher die Bedeutung «Geschlechtsverkehr», doch wird Dir erst die Quellenlektüre zeigen, ob diese Bedeutung auch für die genannten «Leichtfertigkeiten» zutrifft.

Zunächst kannst Du nur konstatieren, was das «Blaue Register» explizit für 1668 nennt. Register-Begriffe aus dem 18. Jahrhundert und die Quellensprache des 17. Jahrhunderts wirst Du in der Arbeit an den Quellen in Deine Sprache übersetzen und mit Deiner Fragestellung in Beziehung setzen müssen.